Wissenswertes über Pineberrys



Normale Erdbeere und Pineberry im Vergleich


Die Annahme, Pineberrys sind eine Neuzüchtung der letzten Jahre liegt komplett daneben. Ihre Geschichte reicht weit zurück. Weiße Erdbeeren sind bereits seit Jahrhunderten bekannt. Ihre Wurzeln führen unter anderem nach Südamerika, wo weißfrüchtige Formen der Chile-Erdbeere schon vor 1000 Jahren kulitivert wurden. Anfang des 18. Jahrhunderts gelangten dies Pflanzen nach Europa. 
Dort traf die Chile-Erdbeere auf die aus Nordamerika stammende Scharlacherdbeere. Durch die Kreuzung entstannd im Laufe des 18. Jahrhunderts die Gartenerdbeere von der unsere heutigen Erdbeersorten abstammen. 
Die weißfrüchtigen Erdbeeren gerieten mit der Zeit jedoch zunehmend in Vergessenheit, während sich vor allem die roten Sorten durchsetzten.

Der Name "Pineberry" setzt sich aus den englischen Wörtern für pineapple (Ananas) und strawberry (Erdbeere) zusammen. Viele Leute schmecken neben dem typischen, aber leichteren Erdbeergeschmack ein besonderes Aroma heraus, welches an Ananas erinnert. 
In Europa werden Pineberrys kaum erwerbsmäßig angebaut. Sie reagieren sehr empfindlich auf Feuchtigkeit und Nässe, was einen Anbau auf normalen Feldern sehr risikoreich macht. In den bekannten Erdbeeranbaugebieten in Kalifornien wie Santa Maria oder Oxnard sieht das allerdings anders aus. Von dort gelangen die Früchte in den Handel für die USA und Kanada. In Amerika also keinesfalls unbekannt. 

Seit 2025 gibt sie jetzt auch in Deutschland. Wenn auch nur in einer sehr kleinen Menge. Das ist ein Grund mehr, der jede Pflanze und jede Beere zu einer echten Besonderheit macht. 

Pineberrys sind mehrjährig und winterhart.